"Mir wart in men lebnn
di Ehr tzw teyle
eyn dir edelstyn manenn im Myssischnn Lande
tzw dienestyn tzw syn, dem Harig Riter Aribo.
Wir warn gebrudire
zwr nich dem blvte nach, doch eyns in vnsern selenn.
Wir warn getzuge in dem cryg
vnd dir czwytracht tzw Ubigowe
do man tzalte nach Gots gibort
tzwelf hundirt Jar vnd dryzzig Jar."
Vrben der hendeler
* * *
"Mir ward in meinem Leben die Ehre zuteil,
einem der edelsten Männer im Meißnischen Lande
zu Diensten zu sein. Dem Harig-Ritter Aribo.
Wir waren Brüder,
zwar nicht dem Blute nach, doch eins in unseren Seelen.
Ich war Zeuge in dem Krieg
und der Zwietracht zu Uebigau,
nach Gottes Geburt im Jahre 1230."
Urban der Händler
Erstauflage
Erschienen im Oktober 2009 im Günther Verlag
Hardcover, 356 Seiten, 13 Abb., 19,95 €
ISBN 978-3-00-026874-8
Beim Schreiben eines Kriminalromans liegen mir die Nöte, Sorgen, Wünsche des Bösewichtes fast mehr am Herzen als die des Helden - denn ich frage mich zuerst und immer wieder, wie es überhaupt zum Konflikt zwischen beiden kommen konnte.